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Anlagefonds

Ein zusammengelegtes Vermögen mit einem gemeinsamen Anlageziel und einer vorgegebenen Anlagestrategie. Anleger erwerben sogenannte Fondsanteile. Durch das in der Regel relativ hohe Anlagevermögen kann eine breite Risikoverteilung ermöglicht werden.

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Anlagestiftung

Eine Anlagestiftung bietet fondsähnliche Anlageprodukte an, die ausschliesslich schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen der 2. und 3. Säule vorbehalten sind. Diese Anlageprodukte sind von der Ertragssteuer befreit. Die Anteile werden einkommenssteuerfrei abgegeben und die Ausschüttungen erfolgen ohne Abzug der Verrechnungssteuer.

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Anlagestrategie

Unter der Anlagestrategie wird die langfristig angestrebte prozentuale Aufteilung des Vermögens auf die wichtigsten Anlagekategorien, wie Obligationen, Aktien, Immobilien und Hypotheken verstanden. Die Anlagestrategie wird aufgrund der Risikofähigkeit festgelegt.

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Arbeitgeber

Firma, die Anschlussvertrag mit der Pensionskasse abschliesst und die Arbeitnehmer versichert (vergl. Selbständigerwerbender).

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Arbeitgeber-/Arbeitnehmerbeitrag

Anteil des durch den Arbeitgeber und den Arbeitgeber zu bezahlenden Beitrages an die Vorsorgeeinrichtungen. Der Beitrag des Arbeitgebers hat mindestens gleich hoch wie die Summe der Beiträge seiner Arbeitnehmer zu sein. Dem Arbeitnehmer wird der Beitrag vom Lohn abgezogen und durch den Arbeitgeber an die Vorsorgeeinrichtung überwiesen.

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Asset & Liability-Analyse

Prüfung der Risikofähigkeit einer Pensionskasse. Analysiert werden Faktoren wie das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen, die speziellen Gegebenheiten der Pensionskasse, die Situation und die Aussichten an den Finanzmärkten usw. Das Ergebnis dieser Analyse beeinflusst die künftige Anlagestrategie der Pensionskasse und die finanziellen Risiken, die diese mit ihren Kapitalanlagen eingehen darf.

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Auffangeinrichtung

Eine von den Spitzenverbänden der Arbeitnehmer und -geber gegründete gesamteidgenössische Vorsorgeeinrichtung. Sie führt die obligatorische BVG-Versicherung für Arbeitgeber durch, die sich keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen haben. Seit 1995 sind ihr die Austrittsleistungen zu übertragen, bei welchen der Versicherte keine andere Einrichtung für die Übertragung angibt.

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Aufsichtsbehörden

Bundes- (Bundesamt für Sozialversicherungen und Eidg. Finanzdepartement), Regions- und Kantonsbehörden, welche darüber wachen, dass die Vorsorgeeinrichtungen die gesetzlichen Vorschriften einhalten.

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Auskunftsrecht

Die versicherte Person kann von der Kasse jederzeit schriftlich oder mündlich Auskunft über die Vorsorgeeinrichtung, ihre Ansprüche bei Eintritt eines Versicherungsfalles, ihre Ansprüche im Austrittsfall oder über die Wohneigentumsförderung verlangen.

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Ausnahme von Versicherungspflicht

Von der Versicherungspflicht ausgenommen sind:

  • Arbeitnehmer, die nicht dauernd in der Schweiz tätig und im Ausland genügend versichert sind, sofern sie die Befreiung von der Aufnahme in die Kasse beantragen;
  • Arbeitnehmer, die das 17. Altersjahr noch nicht vollendet haben;
  • Arbeitnehmer, die das ordentliche Rentenalter bereits erreicht haben;
  • Arbeitnehmer, deren Jahresgehalt 3/4 der maximalen einfachen AHV-Rente nicht übersteigt
  • Arbeitnehmer mit einem auf maximal drei Monate befristeten Arbeitsverhältnis;
  • Arbeitnehmer, die nebenberuflich tätig sind und bereits für eine hauptberufliche Tätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben
  • Personen, die im Sinne der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zu mindestens 70 % invalid sind;

 

 

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Austrittsleistung

Die Austrittsleistung (auch Freizügigkeitsleistung) entspricht dem am Austrittsdatum erworbenen Altersguthaben. Beim Antritt einer neuen Anstellung ist das Guthaben auf die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers zu übertragen. Wird keine neue Stelle angetreten, so ist das Guthaben auf eine Freizügigkeitseinrichtung oder die Auffangeinrichtung zu übertragen. In gewissen Fällen ist die Barauszahlung der Austrittsleistung an den Versicherten möglich.

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Autonome Vorsorgeeinrichtung

Diese trägt die gesamten Risiken selbst und deckt damit keine Risiken durch eine Rückversicherung ab.

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Alterskonto

Für jede nach dem BVG (Gesetz für die berufliche Vorsorge) versicherte Person wird ein individuelles Alterskonto gemäss den Bestimmungen des BVG geführt. Aus diesem Konto ergibt sich das gesetzliche Minimalguthaben (obligatorischer Teil der Versicherung).

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Altersleistungen

Anspruch auf Altersleistungen haben Männer, die das 65. Altersjahr und Frauen, die das 64. Altersjahr zurückgelegt haben. Die reglementarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung können abweichend davon vorsehen, dass der Anspruch auf Altersleistungen mit der Beendigung der Erwerbstätigkeit frühestens ab Alter 58 und spätestens ab Alter 70 entsteht. In diesem Fall ist der Umwandlungssatz entsprechend anzupassen.

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Altersrente

Die Altersrente wird in Prozenten (Umwandlungssatz) des Altersguthabens berechnet, das der Versicherte bei Erreichen des Rentenalters erworben hat.

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Anlagerendite (Gesamtrendite)

Die Anlagerendite umfasst sowohl die Erträge (u. a. Zinse, Dividenden) wie auch die Wertveränderungen innerhalb einer bestimmten Periode, bezogen auf das investierte Kapital.

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Altersgutschrift

Für die Altersvorsorge wird jeder versicherten Person ein bestimmter Prozentsatz des versicherten Lohnes gutgeschrieben. Diese Gutschriften sind nach Alter gestaffelt und betragen nach der BVG-Minimalvorsorge zwischen 7 und 18 Prozent. Je älter wir werden, desto höher werden die Gutschriften.

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Altersguthaben

Das Altersguthaben (auch Sparguthaben, Sparkapital) ist das Geld, das wir im Verlaufe unseres Arbeitslebens zusammen mit dem Arbeitgeber in die 2. Säule einzahlen und das uns eines Tages zusammen mit den Zinsen zur Verfügung steht. Im obligatorischen Teil finanziert der Arbeitgeber mindestens die Hälfte (siehe auch Arbeitgeberbeiträge). Das Altersguthaben kann mit einem Konto verglichen werden, das nicht bei einer Bank sondern bei einer Pensionskasse geführt wird. Es ist die Summer der jährlichen Altersgutschriften sowie der Zinsen.

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AHV-Lohn

Der für die AHV massgebende Jahreslohn ist die Berechnungsgrundlage für die Versicherung in der beruflichen Vorsorge.

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Alter

Das für die Berechnungen bei einem Leistungsfall und bei Einkauf massgebende Alter wird auf Jahre und Monate genau berechnet. Das ordentliche Rücktrittsalter wird für Männer mit Vollendung des 65. und Frauen mit Vollendung des 64. Altersjahres erreicht. Ein vorzeitiger oder aufgeschobener Altersrücktritt ist bei der PTV möglich.

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