Spezialitäten

In einem halbem Jahrhundert Existenz hat die PTV immer wieder Massstäbe gesetzt, vorausgedacht und sich weiterentwickelt: Bereits 1961, über zwei Jahrzehnte vor der Einführung der obligatorischen 2. Säule, ist die PTV als unabhängige Stiftung ins Leben gerufen worden. Sie hat lange vor dem gesetzlichen Obligatorium die volle Freizügigkeit gewährt. 1993 hat die PTV die Witwenrente in die Ehegattenrente umgewandelt. Als eine der ersten Pensionskassen in der Schweiz hat sie 1999 die Lebenspartnerrente eingeführt. Und selbstredend ist bei der PTV die Überschussbeteiligung für Mitglieder schon lange institutionalisiert.

Flexible Pensionierung zwischen Alter 58 und 70

Die Pensionierung ist zwischen Alter 58 und 70 möglich. Die PTV lässt ihren Versicherten damit die volle Flexibilität bei der Wahl des Rücktrittszeitpunkts, in Absprache mit dem Arbeitgeber. Leistungseinbussen aufgrund eines vorzeitigen Rücktritts können zudem durch Einkäufe in die Pensionskasse voll ausgeglichen werden, inklusive einer AHV-Überbrückungsrente.

Kapitalbezug oder Altersrente?

Mit der Möglichkeit des Bezugs der Altersrenten bis Alter 75 in Kapitalform wird bei der PTV die Wahl zwischen Kapital und Rente leicht gemacht. Konkret kann zwischen folgenden Möglichkeiten ausgewählt werden:

  • Die Altersleistung wird nur als Rente bezogen.
  • Die zehn ersten Jahres-Altersrenten (bis Alter 75) sind garantiert, das heisst, sie gelangen auch zur Auszahlung, wenn der Versicherte früher sterben sollte. Ab Alter 75 wird eine lebenslängliche Alters- beziehungsweise im Todesfall eine Ehegatten-/Lebenspartnerrente ausgerichtet.
  • Beim Erreichen des Rücktrittsalters vorhandene Altersguthaben kann bis zu 100% als Kapital bezogen werden; entsprechend reduziert sich aber auch die lebenslängliche Altersrente. Diese Möglichkeit kann auch mit der im nächsten Absatz formulierten Kapitalvariante verbunden werden.
  • Die bis Alter 75 garantierten zehn Jahresrenten (gekürzt oder ungekürzt) werden im Zeitpunkt der Pensionierung als Kapital bezogen. Ab Alter 75 beginnt wieder eine lebenslängliche Alters- oder Ehegatten-/Lebenspartnerrente zu laufen. Anstelle von zehn Altersrenten können auch weniger, beispielsweise fünf, Jahresrenten in Kapitalformbezogen werden. Bei vorzeitiger Pensionierung (bis 7 Jahre vor dem ordentlichen Schlussalter) können maximal 17 Altersrenten bar abgelöst werden.

Im Todesfall

Bei der PTV sind Lebenspartner den Ehegatten gleichgestellt. Wer mit einer versicherten Person seit mindestens fünf Jahren in eheähnlicher Lebensgemeinschaft lebt – auch gleichgeschlechtliche –, hat Anspruch auf dieselben Versicherungsleistungen wie Ehegatten.

Verstirbt eine versicherte Person bzw. ein Invalidenrentner vor dem Rücktrittsalter, wird ein einmaliges Todesfallkapital ausbezahlt. Die Höhe des Todesfallkapitals entspricht dem Sparkapital, vermindert um die Summe der erbrachten Invaliditätsleistungen (inklusive Beitragsbefreiung) sowie dem Barwert aller infolge Todes ausgelösten Renten und Abfindungen, mindestens aber dem Betrag einer versicherten jährlichen Invalidenrente.

Bei Tod des Ehegatten oder des Lebenspartners der versicherten Person hat diese Anspruch auf eine Einelternrente. Der Anspruch besteht nur dann, wenn für den verstorbenen Ehegatten oder Lebenspartner keine Leistungen aus einer anderen Einrichtung der beruflichen Vorsorge ausgerichtet werden. Die Höhe der Einelternrente beträgt unabhängig von der Anzahl Kinder 20 % der versicherten Invalidenrente.

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